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Proben-Tagebuch von TheaTERZETT

 

Hier gibts in unregelmässigen Abständen einen Einblick in usere (Proben-) Arbeit und sonstige Infos die wir gerne mit Ihnen/ Euch teilen..

 

 


24. Oktober 2015, 16:17

Fr, 23.10.2015 - Premiere FLURGEFLÜSTER

Was für ein Tag. Morgens noch die Sound-CD fertiggestellt, dann ins Bürgerhaus zum Bühnenbau, um 18:​30 Uhr endlich fertig, noch schnell die Scheinwerfer ausgerichtet und die Lichtstimmungen festgelegt sowie den Ton um anschl. noch den Saal zu bestuhlen. 19:​57 Uhr, der letzte Stuhl ist hingestehlt und das Publikum darf endlich rein. Zeit zum Verschnaufen? Fehlanzeige! Aber egal, jetzt geht es los. Hinter den Kulissen lief nicht immer alles Perfekt und auch auf der Bühne wurde manchmal munter drauflos improvisiert aber das Publikum hat's nicht gemerkt und war konzentriert bei der Sache. Die vielen Komplimente in den Gesprächen danach zum Dpiel, zur Inszenierung und nicht zuletzt zum Stück selbst haben uns für die Anstrengungen der letzten Wochen entschädigt und uns in unserer Arbeit bestätigt. DANKE!
Und gleich kommt die zweite Aufführung .​.​. wir freuen uns auf Euch.

Redakteur

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15. Juni 2015, 10:48

14.06.2015 - Auftritt bei "Zeit ist Geld"

Die letzte Probe habe ich unterscchlagen, d.​h. hierzu gab es keinen Eintrag im Proben-Tagebuch. Warum? Mir fehlte einfach die Zeit :​-(
Aber zur Aufführung will ich doch noch was sagen.
Das war alles sehr gut. Unser Auftritt (wir hatten die Ehre den Reigen zu eröffnen) lief gut und kam auch beim Publikum gut an (bei selbstgeschriebenen Sachen ist man da ja immer sehr unsicher). Die Böhnhasen (hoffentlich habe ich da richtig geschrieben) sind die freie Autorengruppe im Bürgerhaus. Ihre vorgetragenen Texte waren herrlich und machen Lust die monatliche "Böhnschau" im Bürgerhaus zu besuchen. Auch die Alternativen mit ihrem Impo-Theater bekamen verdientermassen viel Applaus. Eine besondere Freude war die sog. "Wortklappe" der Böhnhasen. Aus fünf Begriffen aus dem Publikum mussten in der Pause Texte verfasst werden. Frank und ich haben uns beteiligt und wie ich finde ganz wacker geschlagen.
Wie gesagt, ein toller Abend: unterhaltsam, interaktiv, kurzweilig.

Redakteur

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16. März 2015, 12:17

15.03.2015 - Derniere

Was für ein Beifall, was für ein Publikum und, ja, was für eine Aufführung. Wir schweben immer noch im siebten Himmel, auch wenn die Tatsache, dass wir gestern die Bühne noch abbauen mussten einem schon etwas zusetzt. Für uns ist das immer ein sehr wehmütiger Moment, wenn man den Applaus noch in den Ohren hat aber die Bühne wieder nackt und kahl vor einem liegt. Doch wie heißt es so schöne: Nach dem Stück ist vor dem Stück. Also den Blick nach vorn gerichtet, Ärmel hochgekrempelt und bereit für neue Herausforderungen. Und da die Aufführung gestern Aufgezeichnet wurde, können wir bald in Erinnerungen schwelgen .​.​. wir sind schon sehr gespannt.

Damit pausiert das Tagebuch nun etwas, meldet sich aber spätestens zurück, wenn wir uns auf die Suche für unser neues Stück machen. Wir hoffen, dass Ihr uns dann hier wieder begleitet. Bis dahin seid umschlungen Millionen :​-)

Redakteur

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15. März 2015, 12:29

14.03.2015 - Wiederaufnahme

War das schön gestern. Zwar haben wir bereits um 11:​00 Uhr mit den Vorbereitungen begonnen (Bühnenbildtransport ins Bürgerhaus, Bühnenaufbau, Licht, Ton und Bestuhlung einrichten) aber so konnten wir alle Aufgaben ganz entspannt erledigen und auch der einen odere anderen kleine Überraschung konnten wir stress- und panikfrei begenen. Und dann war es soweit: Das Saallicht ging aus und die Musik ging an. Dieser magische Moment wenn es kein zurück mehr gibt, die innere Anspannung und Nervosität (ja, wir haben immer noch Lampenfieber) ihren Höhepunkt erreichen und der Herzschlag beim Betreten der Bühne für eine Millisekunde auszusetzen scheint, in diesem Moment ist man ganz bei sich, versinkt in seiner Rolle und wenn dann das Licht angeht scheint man zu explodieren und all das will raus .​.​. und man läßt es raus - schließlich ist man ja "Rampensau". Und wenn dann, wie gestern, ein begeistertes Publikum einen mit Applaus auf Händen zu tragen scheint, dann weiß man auch wieder warum man all die Strapazen, Anstrengungen aund Aufregungen auf sich nimmt. Toll war gestern auch, dass sich viele Besucher die Zeit nahmen sich nach der Aufführung noch zu uns ins Café zu setzten und zu könen.
Apropos Café: Das Café hat heute bereits um 16:​00 Uhr geöffnet. Warum nicht den Sonntag mit Kaffee, Kuchen und Kultur im Bürgerhaus verbringen? Ein gemütliches Ambiente und eine kleine aber feine Auswahl an selbstgebackenen Kuchen erwarten Euch und der anschließende Weg ins Theater ist kurz. Wie auch immer Ihr Euch entsheidet wir freuen uns auf Euren Besuch und Euren Beistand, denn die letzte Aufführung ist immer etwas besonderes, da man endgültig Abschied nehmen muss von (fiktiven) Leuten die einem über die Monate hinweg richtig ans Herz gewachsen sind. Da hilft es dann über den Trennungsschmerz hinweg wenn die neugierige Frage kommt: "Und? Was spielt Ihr als nächstes?​".
In diesem Sinne, bis später :​-)

Redakteur

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04. Dezember 2014, 13:43

03.12.2014 - Wasserschaden im Bügerhaus

Heute eine traurige Mitteilung.

Durch einen Wasserschaden im Bürgerhaus ist der Saal für uns nicht bespielbar und so müssen wir die Aufführungen leider absagen :​-(

Wir versuchen natürlich einen Ersatztermin im Januar oder Februar zu finden.

Hoffentlich erreichen wir die meisten unserer Zuschauer nocht, damit diese sich nicht unnötig auf den Weg machen.

Wir sind jedenfall sehr traurig :​-((

Redakteur

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26. Oktober 2014, 13:52

25. Oktober 2014 - 2. Aufführung

Unglaublich! Auch die zweite Aufführung war wieder sehr, sehr gut besucht. Vielleicht sollte ich hier mal kurz ausführen warum dies nicht selbstverständlich ist:

TheaTERZETT besteht nur aus drei Personen von denen zwei auch noch verheiratet sind .​.​. und zwar miteinander. Da 95% der Zuschauer im Amateurtheaterbereich sich aus Familie, Freundes- und Bekanntenkreis der Beteiligten rekrutieren ist unser Kontingent entsprechend begrenzt. Hier gilt also unser Dank all denen unter Ihnen/ Euch, die inzwischen ihrerseits Familie, Freunde und Bekannte zu einem Besuch unserer Aufführungen animieren oder gleich mitbringen. Auf diese Mundpropaganda sind wir angewiesen und hoffen, dass die Begeisterung die uns gestern und am Freitag von unserem Publikum zu Teil wurde, weiter getragen wird so dass wir auch im Dezember vor Publikum spielen dürfen.

So, genug damit. Jetzt zu gestern. DANKE, DANKE, DANKE für die vielen Lobeshymnen und Komplimente die gestern über uns ausgeschüttet wurden. Nachdem die große Anspannung, unter der Premieren nun mal stehen, abgefallen war konnten wir gestern die Aufführung und das Spiel mit dem Publikum in vollen Zügen genießen. Und als dann der Schlussapplaus über uns hinweg rollte wie die stürmische Brandung an der Küste … mir fehlen einfach die passenden Worte um diese Emotionen zu beschreiben. Daher sage ich nur DANKE!

Nachher treffe ich mich mit Frank um unsere Kulissen, Requisiten und Kostüme bis zu den Dezemberaufführungen einzulagern und dann machen wir erst mal drei Wochen Pause. Mal sehen was dann noch übrig ist von unseren Textkenntnissen. Aber ich bin da sehr zuversichtlich da wir Phil, die schöne Frau, den Bullen, sowie den dicken und den dünnen Mann tief in unser Herz geschlossen haben.

Vielleicht veröffentlichen wir hier demnächst ein paar Fotos von der Premiere aber ansonsten wird unsere Proben-Tagebuch und die TheaTERZETT-Seite mit uns pausieren.

Es grüßen ganz lieb und glückstrunken

Bettina, Frank und Robert
für TheaTERZETT

Redakteur

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25. Oktober 2014, 15:03

24. Oktober - PREMIERE

Bis zur letzten Sekunde mussten wir noch an Bühnenbild und Technik rumtüfteln (manchmal kommt eben alles anders als gedacht bzw. erhofft) und dann blieb gerade noch genügend Zeit sich einigermaßen ungehetzt ins Kostüm zu werfen und nochmal was zu trinken. Dann strömte auch schon das Publikum in den Saal .​.​. und wie es strömte:
Wir waren bis auf eine Handvoll Plätze ausverkauft. Das haben wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt.

Wir sagen vielen Dank für Ihren/ Euren Besuch, die Aufmerksamkeit, die Begeisterung, das Lachen und den großzügig gespendeten Applaus. Die letzten Wochen (mit teilweise vier Proben) waren sehr anstrengend aber diese zweieinhalb Stunden haben das alles wieder wettgemacht und uns gezeigt wofür wie das alles auf uns nehmen:
Für Ihre/ Eure Unterhaltung .​.​. und, ja, weil es einfach toll ist sich auf der Bühne zu produzieren: Die drei "Rampensäue" grüßen auch :​-)

So, und jetzt wird sich mental auf die heutige Aufführung vorbereitet (kleiner Hinweis: noch gibt es Karten). Also vielleicht bis heute Abend :​-)

Redakteur

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24. Oktober 2014, 08:50

24. Oktober 2014 - vor der Premiere

Jetzt ist es endlich soweit. Frank hat gestern schon die einen Teil des Bühnenbildes und der Requisiten ins Bürgerhaus gefahren. Nachherh holt er den Rest und dann wird es richtig spannend. Wir haben noch einiges fertigzustellen, die Technik muss noch endgültig eingerichtet werden usw. Mal sehen ob unser Konnzept aufgeht oder ob wir noch was ändern müssen. Tja, das ist der Nachteil, wenn man erst am Premierentag auf die Bühne kann um wirklich alles aufzubauen. Der Rekord, im negativen, liegt bei "Bühnenbau endlich abgeshlossen um 19:​57 Uhr" .​.​. also drei Minuten vor Aufführungsbeginn. So spät konnten wir das Publikum noch nie reinlassen. Mal sehen ob es heute schneller geht. Ein kleiner Trost: Im neugestalteten Café des Bürgerhauses lässt sich die Wartezeit gut überbrücken.

Vielleicht erzähle ich am Nachmittag noch von Katastrophen oder bringe Erfolgsmeldungen .​.​. falls es welche gibt :​-)

Ansonsten bis heute Abend, morgen oder im Dezember.

Redakteur

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02. September 2014, 13:32

30.08.2014 - Eröffnung KuTiB und Welturaufführung "Barmbeker Jedermann"

So, nachdem nun einige Tage vergangen sind kann ich sachlich und ruhig von diesem Ereignis berichten.

AHHHH, DAS WAR SO GENIAL!​!​!​!​!

Nachdem bis zur letzten Sekunde an allen Ecken und Enden noch Hand angelegt wurde begann ab 14:​30 Uhr ein kleines Rinnsal an Zuschauern die Stufen zum KuTiB-Foyer zu erklimmen, steigerte sich langsam zu einem gewaltigen Strom, der dann erst ab 19:​00 Uhr langsam abschwoll bis er wieder als kleines Rinnsal versiegte. Es war wirklich unglaublich. Kurz nach 15:​00 Uhr war der Saal bereits brechend voll …. und zwar mit größtenteils stehenden Zuschauern … und auch im Foyer, im umgestalteten Café, an der Getränkeausgabe und am Buffet wuselte es geschäftig und überall vernahm man entzückte Freudenschreie und überwältigte Seufzer. Gut, mein Adrenalinspiegel war zu diesem Zeitpunkt bereits so hoch, dass es mir bei dieser Beschreibung vielleicht ein wenig an der gebotenen Objektivität mangelt aber das ist mir doch egal. Den Leuten gefällt ihr neuer KuTiB und das ist die Hauptsache. Dann begann das Programm durch das Ellen Erdbeer vom Bürgerhaus zusammen mit Frank führte. Zwischen Ansprachen von diversen Honoratioren der Stadt mischten sich künstlerische Beiträge die die ganze Bandbreite dessen zeigte was im KuTiB zu sehen sein wird: akrobatische Clown-Comedy, Lesungen, Gesang und natürlich Theater … und diese Sparte hatten wir die Ehre und das Vergnügen mit dem „Barmbeker Jedermann“ zu vertreten. Ich geb es ja zu, wir waren schon ziemlich nervös. Zum einen war die Geräuschkulisse im Saal schon sehr laut (da es ja quasi ein Tag der offnen Tür war galt diese natürlich auf für die Saaleingangstür … und das Foyer war voll) und vor uns war noch keiner ohne Mikrofon aufgetreten. Zum anderen begann unser Jedermann, ganz am klassischen Vorbild orientiert, in Versform. Würden wir das Publikum dafür interessieren können? JA, wir konnten … und wie. Aufmerksam verfolgten sie die kurze Szenenfolge, lachten an den dafür vorgesehenen Stellen, gaben Zwischen- und tosenden Schlussapplaus. Das war einfach überwältigend. Auch in den Gesprächen hinterher hielten die Leute nicht mit ihrer Begeisterung zurück. Eine der schönsten Bemerkungen war: „Und? Wann führt Ihr das das nächste Mal auf?​“ Klasse. Unser innigster Dank an dieses tolle Publikum. Der Abend endete schließlich bei Tanz, musikalisch zunächst von einer tollen Band, anschließend von einem DJ begleitet. Entgegen meiner Gewohnheit ging ich nicht als Letzter aber doch schon ziemlich am Schluss. Leider hatte ich in der Aufregung völlig vergessen Fotos zu machen. Aber als ich aufbrach und vor dem KuTiB auf der Straße stand, die Disco-Beleuchtung und die noch verbleibenden Tänzer sah gingen mir folgende Textzeilen über das Bürgerhaus MIT Anbau, die ich als „Muse“ im „Barmbeker Jedermann“ zu sprechen hatte, durch den Kopf:

Wie ein Leuchtturm wird’s dann in Barmbek stehn
dann kann man’s schon von weitem sehn
ein Musentempel für’s Quartier
und ich, die Muse, wohn dann hier.

Ich wischte mir verstohlen eine Träne aus den Augen, machte rasch dieses Foto hier und beschloss doch nach Hause zu fahren. Aber ich habe kurz überlegt den Worten der Muse Taten folgen zu lassen im KuTiB einzuziehen.

20140830 - Eröffnung KuTiB.JPG

Redakteur

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